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Das Haus der sprechenden Tiere von Helge Timmerberg
| Kurzbeschreibung: |
"Mein Name ist Putzi. Ich bin drei Jahre alt und ziemlich begehrt..."
Allzu ungleiche Partner - das geht in der Liebe nicht unbedingt gut. Aber es erhöht die Leidenschaft: In einem marokkanischen Sommerhaus, einer lauschigen Kommune aus Menschen und Tieren, ist einiges los, als sich Putzi, die Katze, und Haluf, das Ferkel, ineinander verlieben. Vorerst funktioniert ihre Beziehung, obwohl sie ein Einzelgänger ist und er ein Familienwesen. Doch nach einem ungeklärten Unfall fällt Haluf ins Koma, und die Geschichte einer großen Liebe droht als Tragödie zu enden … |
| Rezension: |
| In einer marokkanischen Wohngemeinschaft, die aus einigen okölogisch bewusst lebenden Menschen und einer zunehmend steigenden Anzahl unterschiedlicher Tiere besteht, geht das alltägliche Leben seinen Gang. Aus Sicht der einzelnen Tiere werden einzelne Episoden dieses Lebens beschrieben, wobei sich durchaus eine runde Geschichte ergibt, da ein Tier den roten Faden des vorherigen aufnimmt, dabei aber viele weitere zusätzliche (relevante und irrelevante) Informationen liefert. Berichte, Gedanken und Verhalten der einzelnen Tiere sind sowohl stilistisch als auch inhaltlich den Instinkten, Trieben und Eigenschaften der Tiere angepasst, aber bedienen gerne auch die Klischees oder Charakteristika, die wir Menschen den Tieren gerne zuschreiben. Die kluge, aber endlos langsame Schildkröte trifft hier auf das seltsame Treiben der schnellen und das Single-Leben bevorzugende Katze, die sich gerne im Mittelpunkt sieht oder des naiven, aber in seiner dümmlichen Art auch liebenswerten Wildschweinferkels. Eine amüsante, aber stellenweise durchaus tiefgründige Fabel, die am Ende nicht nur das weitere Schicksal der WG-Bewohner zusammenfasst, sondern den Verdacht nahe legen könnte, dass Tiere eventuell die besseren Menschen sind ;-) |
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