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Zwei Tage im Juli von Stig Dalager


Originaltitel: To dage i juli
Zwei Tage im Juli
Autor: Stig Dalager
ISBN: 3746622727
Genre: Historisch
Serie:
Ort: Deutschland
Zeit: Die Weltkriege
Sonstiges: k.a.
Note: Note: 2


"Ein wundervoller blauschwarzer Himmel, die verdunkelten Häuser und Gebäude in Steglitz gleiten langsam vorüber, hier ist nichts von der gespenstischen Stimmung in der Mitte Berlins, keine grauen Gesichter, keine Trümmer, kein Kalkstaub, kein Gasgeruch, kein Schwefel; er ist müde und eigenartig wach zugleich, der dumpfe Schmerz im rechten Armstumpf meldet sich plötzlich, doch er ist so daran gewöhnt, ihn zu verdrängen, dass kein Platz für ihn ist, dass er ihn fast heiter stimmt..."

An zwei Tagen im Juli 1944 ist der Frieden in Nazi-Deutschland greifbar nah - weil ein Mann den Mut eines Helden hat: Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Stig Dalager erzählt die wohl dramatischsten Stunden der deutschen Geschichte spannend und eindringlich nach. Den Menschen, die vergeblich gegen das Böse kämpften, setzt er so ein wunderbares Denkmal.


Zwei Tage im Juli, an denen die Geschichte Deutschlands grundlegend verändert hätte werden können... Dass das Attentat vom 20. Juli 1944 missglückt ist, bescherte der ganzen Welt weiteres Leid und Elend. Was genau an diesem Tag und am Tag zuvor geschehehen sein könnte, erzählt Stig Dalager in diesem Roman. Hier erhält der Leser Inneneinsichten in die beiden Menschen, die im Zentrum der Ereignisse vom 20. Juli 1944 stehen: Adolf Hitler und Claus Schenk Graf von Stauffenberg. An ihren Gedanken, Überlegungen, Gefühlen nimmt der Leser unmittelbar teil, während die monatelangen Planungen für das Attentat in die Tat umgesetzt werden. Während sich Stig Dalager bei den Ereignissen weitgehend auf die Fakten beschränkt, lässt er die Gedanken der beiden Protagonisten abschweifen und ruft Erinnerungen an frühere, glücklichere wie schmerzhafte Tage hervor. Anfangs wirkt der Roman etwas steril, doch im Laufe der Seiten gelingt es Dalager besser, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dabei kann es nicht schaden, über etwas Vorwissen über das Attentat am 20. Juli 1944 zu verfügen, um die Namen der Beteiligten besser einordnen zu können (ein Personenregister wäre hier allerdings auch hilfreich gewesen).


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