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Pippi & der König - Auf den Spuren von Efraim Langstrumpf von Joakim Langer
| Kurzbeschreibung: |
"Bereits als ich klein war, träumte ich davon, zu weit entfernten und ungewöhnlichen Orten zu reisen. Ich brachte mir selbst das Lesen bei und versenkte mich regelmäßig in Bücher über andere Länder und Kulturen..."
Generationen von Lesern haben sie geliebt: Pippi Langstrumpf und ihren seefahrenden Vater, den schwergewichtigen König von Taka-Tuka-Land. Dieses Buch beweist: Efraim Langstrumpf gab es wirklich - und den Schatz auf der Insel auch. Ein schwedischer Abenteurer namens Carl Petterson war die Vorlage für Astrid Lindgrens Kinderbuch.
Joakim Langer und Hélena Regius haben sich auf seine Spuren begeben und dabei Erstaunliches zu Tage gefördert. Eines kann man mit Sicherheit sagen: Die Geschichte des Carl Petterson alias Efraim Langstrumpf ist fast so unglaublich wie die der Pippilotta Viktualia Rollgardina Langstrumpf selbst! |
| Rezension: |
Als der Schwede Joakim Langer in alten Unterlagen seines Vaters einen Zeitungsartikel über seinen Landsmann Carl Petterson findet, der Ende des 19. Jahrhunderts als Seemann in die Südsee fuhr, sich nach einem Schiffbruch dort niederließ, die Tochter des ansässigen Häuptlings heiratete und so zum "König" der Insel wurde. Dass er auf der Insel auf eine Goldader stieß und zudem über bärenstarke Kräfte verfügt haben soll, führen zu Langers Idee, dass dies das Vorbild für Astrid Lindgrens Efraim Langstrumpf, Vater von Pippi Langstrumpf, sein muss und beginnt mit der Spurensuche.
"Pippi & der König" ist die Geschichte dieser Expedition, die sich von Schweden aus auf den Weg in die Südsee macht, um dort so viel wie möglich über König Kalle zu erfahren. Abwechselnd erzählt von Joakim Langer und Helena Regius, eine weitere Reiseteilnehmerin, begleitet man die Gruppe in eine immer noch völlig fremde Welt. Besonders interessant ist die zweite Hälfte des Buches, in der die Geschichte von Carl Petersson auf der Basis der gewonnenen Informationen relativ chronologisch erzählt wird. Leider merkt man dem Schreibstil an, dass hier keine Vollblutprofis am Werk waren, einige aufeinanderfolgene Absätze enthalten genau die gleichen Informationen in etwas abgewandelter Formulierung, während an anderen Stellen mehr Informationen und mehr Atmosphäre durch spannende Details wünschenswert wäre. Hier wäre ein gutes Lektorat von Nöten gewesen, welches aber in Anbetracht der unzähligen Grammatikfehler wohl schon mit einfacheren Korrekturen überfordert war. Auch wenn man aus dem Stoff mehr hätte machen können, bleibt das einzigartige Leben von Carl Petterson an sich auf jeden Fall erzählens- und durchaus auch lesenswert. |
| Weitere Bücher von Joakim Langer: |
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