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Das Todesspiel von Ngaio Marsh
| Kurzbeschreibung: |
"Nigel Bathgate war, um in der Sprache seiner eigenen Plauderspalte zu sprechen, "restlos begeistert" über sein Wochenende in Frantock. Mit fünfundzwanzig hatte er jenen übertriebenen Enthusiasmus hinter sich, der für junge Menschen so bezeichnend ist..."
Eine seltsam gemischte Gesellschaft trifft sich zu einem Wochenende auf einem Landsitz in England. Sir Hubert Handesley, der Gastgeber, ist bekannt für seine geistreichen Gesellschaftsspiele. Diesmal schlägt er das Todesspiel vor, bei dem einer der Beteiligten den Mörder, ein anderer den Ermordeten spielen muss. Doch aus dem Spiel wird bitterer Ernst... |
| Rezension: |
| Es ist ein klassischer Whodunit und Landhauskrimi, mit dem Ngaio Marsh ihre Serie um Inspektor Roderick Alleyn beginnen lässt. Herbeigerufen, nachdem aus dem beliebten Todesspiel eine echte Leiche zum Vorschein kommt, beginnt Alleyn, der hier auch zum ersten Mal seinem Freund, dem Journalisten Nigel Bathgate begegnet, mit seinen Ermittlungen. Und die sind ebenfalls klassischer Natur: Befragungen, Durchsuchungen, Tatrekonstruktionen - das sind die Zutaten, die
zusammen mit der Kombinationsgabe Alleyns zur Auflösung führen. Diese ist dann durchaus plausibel, wenn auch nicht ganz ersichtlich ist, durch welches letzte
Mosaiksteinchen der distinguierte Inspektor sich seiner Sache sicher ist. Für alle, die Whodunits in guter alter britischer Tradition lieben und sich zudem an
liebevoll überzeichnete Charakteren erfreuen, ist dieser Auftakt der berühmten Serie ein kurzweiliges Lesevergnügen. |
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