|
Als die Steine noch Vögel waren von Marjaleena Lembcke
| Kurzbeschreibung: |
"Ich hatte einen Bruder, der glaubte, dass die Steine Vögel waren. Er hieß Pekka..."
Es ist eine große Familie, geprägt von Liebe und Toleranz, in die Pekka hinein geboren wird. Er ist leicht behindert und von zarter Gesundheit, aber mit so einem liebenswerten Charakter und geradezu philosophischer Heiterkeit gesegnet, dass ihn alle lieben. So tragen sie es mit Fassung, dass die geplante Auswanderung nach Kanada wegen einer Erkrankung Pekkas in letzter Minute abgesagt werden muss. |
| Rezension: |
| Pekka ist anders als die anderen Kinder, schon von Geburt an. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig, denn "manchmal redet er wie ein alter weiser Mann, dann wieder wie ein etwas zurückgebliebenes Kind" beschreibt die Lehrerin. Und dabei muss man Pekka einfach gern haben, denn in seiner Weisheit ist er nie altklug, sondern in ihr zeigt sich immer auch seine kindliche Freude und Unbedarftheit. Pekka ist gesundheitlich ein Pechvogel, und häufig muss die Familie in ihren Plänen zurückstecken, doch das schweißt sie noch enger zusammen und manchmal - wie auch im echten Leben - erweisen sich vermeintliche Unglücke im Nachhinein als gar nicht so schlimm. Die Geschichte um Pekka, der felsenfest glaubt, dass Steine mal Vögel waren, und seine Familie ist so herzerfrischend schön und liebevoll, dass man beim Lesen ständig zwischen totaler Freude und einem dicken Kloß im Hals schwankt. Eine tolle und kindgerechte Geschichte über Toleranz und Zusammenhalt zum Vorlesen und Selberlesen. Wenn man der Geschichte überhaupt etwas vorwerfen kann, dann, dass sie zu kurz ist, ich hätte gerne noch viel mehr von Pekka und seiner Familie erfahren. |
| Weitere Bücher von Marjaleena Lembcke: |
|
Keine weiteren Bücher gefunden
|
|
|