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Steinadler von John Reynolds Gardiner
| Kurzbeschreibung: |
"Eines Tages stand Großvater morgens nicht auf. Er lag nur da und blickte an die Decke und sah traurig aus..."
Willy lebt bei seinem Großvater auf einer kleinen Kartoffelfarm in Wyoming. Sein bester Freund ist seine Hündin Spürnase. Als der Junge herausfindet, dass die Ursache für Großvaters Krankheit Steuerschulden sind, beschließt er, das fehlende Geld mit Hilfe von Spürnase beim Schlittenhunderennen zu gewinnen. Ein kühner Plan, denn sein größter Gegner ist der Indianer Steinadler, der noch nie ein Rennen verloren hat. |
| Rezension: |
| "Steinadler" basiert auf einer Legende, die John Reynolds Gardiner irgendwo in Idaho hörte und als Leser kann man hierfür nur dankbar sein. Die Geschichte handelt von dem kleinen Willy, der sich nicht unterkriegen und sich auch von großen Geldsorgen, vor denen sein sonst so tougher Großvater kapituliert, nicht die Entschlossenheit nehmen lässt, Probleme direkt anzupacken. Wunderbar kindgerecht und doch auch für Erwachsene lesenswert beschreibt Gardiner gefühlvoll, ohne viele Worte zu verschwenden, die Charaktere und die Beziehung zwischen Willy, seinem treuen Hund Spürnase und dem Großvater. Auf knapp 130 Seiten (in dieser Ausgabe in großer Schrift und mit zahlreichen wunderschönen (!!) Illustrationen versehen) fiebert man dem Hunderennen entgegen und hofft auf Willys Sieg, auch wenn erwachsene Leser ihre Sympathien zu Beginn des Rennens sicher auf beide Seiten verteilen, denn auch Steinadler, der noch nie ein Rennen verloren hat, ist ein erneuter Sieg zu gönnen. Das Ende geht zu Herzen und rührt empfindsame Seelen (mich auch!) zu Tränen, also Taschentücher bereit halten! |
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