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Eine Hand voller Sterne von Rafik Schami
| Kurzbeschreibung: |
" "Schade, dass ich nicht schreiben kann. Ich habe viel erlebt und es war wichtig."..."
Über mehrere Jahre führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten aus der Stadt, in der Menschen so vieler Nationalitäten leben: von seinem Freund, dem Kutscher Salim, der herrliche Geschichten erzählen kann; von Nadia und seiner Liebe zu ihr, von der Schule und vom Basar, auf dem die Mutter Meisterin im Handeln ist. Aber es gibt auch Armut, Ungerechtigkeit und Spitzel vom Geheimdienst. Und Menschen, die plötzlich im Gefängnis verschwinden, wie Habib, der Journalist, der sein großes Vorbild ist. |
| Rezension: |
| Der namenlose Held dieser Geschichte ist eigentlich ein ganz normaler Junge und doch ist er angesichts seiner Lebensumstände, seiner Einstellungen, seiner Liebe und seiner Freundschaft zu seinem Onkel Salim etwas ganz Besonderes. Wie er in Tagebuchform seinen Alltag mit all den kleinen und großen Sorgen, Nöten und Freuden, die er mit Tausenden anderen Jugendlichen teilt und denen, die es nur in Damaskus gibt, beschreibt, zieht den Leser bald in seinen Bann. Man wünscht sich förmlich in die Bäckerei oder auf einen Tee zu dem Journalisten Habib, um all die Personen kennenzulernen, die man im Laufe der Geschichte in sein Herz schließt. Die zentralen Themen der Geschichte und auch im Leben des Tagebuchschreibers sind Freundschaft und Freiheit, deren Wert er zunehmend zu schätzen weiß. Ein großes Buch für Leser jeden Alters, die einen Ausflug nach Damaskus wagen und es mit den Augen eines 15-jährigen Jungen sehen möchten! |
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