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Wer die Nachtigall stört... von Harper Lee
| Kurzbeschreibung: |
"Das Unglück mit dem Arm passierte kurz vor Jems dreizehntem Geburtstag. Als der komplizierte Ellbogenbruch verheilt war und die Sorge, nie mehr Football spielen zu können, hinfällig wurde, kümmerte sich mein Bruder kaum noch um seine Behinderung..."
Wie Mark Twain beschwört Harper Lee den Zauber und die versponnene Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigen Staaten. Die Geschwister Scout und Jem wachsen in einer Welt von Konflikten zu tolerant denkenden Menschen und nur ihrem Gewissen verpflichteten Menschen heran. Menschliche Güte und stiller Humor zeichnen diesen Roman aus, der sich, in 25 Sprachen übersetzt, im Sturm die Herzen von Millionen Lesern eroberte. Die Verfilmung mit Gregory Peck wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. |
| Rezension: |
| Eine wunderbar warmherzige Geschichte über Toleranz und Gerechtigkeit, erzählt aus der Sicht der siebenjährigen Jean Louise Fink, die mit ihrem Vater, dem Rechtsanwalt Atticus Fink, ihrem Bruder Jem und ihrer Haushälterin Calpurnia in einem kleinen Ort in den Südstaaten der 30er Jahre ihre Kindheit verbringt. In einer Zeit von Intoleranz und Vorurteilen erzieht Atticus seine Kinder zu Verständnis, Menschlichkeit und Güte, auch denen gegenüber, die dies selbst nicht leben. Eine Geschichte, die ohne erhobenen Zeigefinger, aber eindringlich und doch mit der Leichtigkeit der kindlichen Faszination erzählt wird und vielleicht gerade deshalb den Leser so berührt. Von mir die Bestnote! |
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