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Oliver Twist von Charles Dickens
| Kurzbeschreibung: |
"Among other public buildings in a certain town, which for many reasons it will be prudent to refrain from mentioning, and to which I will assign no fictitous name, there is one anciently commonn to most towns, great or small: to wit, a workhouse; and in this workhouse was born - on a day and date which I need not trouble myself to repeat, inasmuch as it can be of no possible consequence of the reader, in this stage of the business at all events - the item of mortality whose name is prefixed to the head of this chapter..."
Der Waisenjunge Oliver Twist wächst unter den erbärmlichsten Bedingungen auf, die man sich vorstellen kann. Als er Hunger, Armut und Prügel nicht mehr erträgt, reißt er aus nach London, um dort sein Glück zu versuchen. Aber hier ergeht es ihm auch nicht viel besser: Er gerät in die Fänge einer Diebesbande, die ihn ausbeutet und zum Stehlen zwingen will. Doch Oliver trifft auch auf liebenswerte Menschen, die Mitleid mit ihm haben und ihm helfen. Und schließlich kommt Erstaunliches über seine Herkunft ans Licht! (Quelle: amazon.de) |
| Rezension: |
| Oliver Twist ist eine Mischung aus Sozialkritik, Märchen und Krimi aus dem 19. Jahrhundert. Die glasklare Charakterisierung der Figuren mögen zwar einseitig erscheinen, sind aber meiner Meinung nach auch nur Mittel zum Zweck, den Leser aufzurütteln, auf die Zustände hinzuweisen und ein Bewusstsein zu wecken für die unteren Klassen der englischen Gesellschaft zu jener Zeit. In einer atmosphärisch dichten Sprache vereint Dickens Grausamkeiten und Witz und feine Ironie mit offener Anklage. Oliver Twist ist eine wunderschöne und spannende Geschichte, die den Leser in seinen Bann zieht, auch wenn er bei Dickens fast schon mit einem Happy End rechnen muss! |
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