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Zobeljäger und Kosak von Karl May


Originaltitel: Zobeljäger und Kosak
Zobeljäger und Kosak
Autor: Karl May
ISBN: 3800040638
Genre: Belletristik
Serie: Karl May
Ort: Russland
Zeit: 19. Jahrhundert
Sonstiges: Band 63
Note: Note: 2


"Die sibirische Kreisstadt Werchne-Udinsk hielt regelmäßig zwei berühmte Jahrmärkte; der eine fiel in die Zeit des Frühlings. Da kamen die Jäger, um die Felle, die sie im Winter in den schneebedeckten Wäldern oder in den öden, einsamen Tundren erbeutet hatten, zum Verkauf zu bringen..."

Ein Mitglied der Familie aus "Im Tal des Todes" ist noch verschollen. Die Spuren weisen nach Sibirien, und so macht sich das "Kleeblatt" auf den Weg dorthin. Dabei kommt es wieder zu vielen erregenden und humorvollen Abenteuern.


Alleine Gottfried fehlt noch, dann ist die in alle Welt versprengte Familie Adlerhorst wieder vereint. Grund genug für das Kleeblatt, sich mit Hermann Adlerhorst auf den weiten Weg nach Sibirien zu machen, um den seit einigen Jahren verschwundenen, ehemaligen Offizier Gottfried wieder zu finden. Gemeinsam müssen sie sich gegen viele Schurken, aber auch allerlei Willkür im russischen Zarenreich zur Wehr setzen. Für die erfahrenen Westmänner natürlich kein Problem. Sam und seine beiden langen Freunde in der sibirischen Tundra, das ist wirklich ein Spaß! Wie sich die drei Fährtenleser aus dem Wilden Westen und der endlosen Freiheit im streng geführten Land des Zaren verhalten, und auf ihre westmännische Art versuchen, an ihr Ziel zu kommen, und dabei die bürokratischen Tücken des russischen Reiches ausnutzen, ist sehr amüsant. Die Szene, in der Sam zwei Schurken in die Räucherkammer sperrt und sie anschließend schwarz gerußt und zeternd wieder herauskommen, ist einfach köstlich. Was mir in diesem Band allerdings nicht so gut gefallen hat, war, dass die Unterscheidung Gut/Böse augenscheinlich ausschließlich an der Herkunft festgemacht wurde. So konnte man ziemlich schnell davon ausgehen, dass alle edlen, guten, mutigen und klugen Charaktere eigentlich aus Deutschland stammen oder zumindest deutsche Vorfahren haben. Im Tal des Todes gab es wenigstens noch edle und gute Indianer, aber hier waren alle nicht-deutschstämmigen Personen entweder abgrundtief böse, total naiv-dumm oder absolut feige. Das Ende war natürlich vorhersehbar, aber das erwartet man ja auch nicht anders ;-) Alles in allem aber ein gelungenener dritter Band und neben vielen humorvollen Stellen und Eskapaden im Buch hat sich Karl May noch eine witzige Szene für den Schluss aufgehoben, als das Kleeblatt noch einen alten Bekannten in Deutschland aufsucht.


Winnetou I ... Winnetou II ... Durchs wilde Kurdistan ... Im Tal des Todes ... Der Ölprinz ... Der alte Dessauer ... Von Bagdad nach Stambul ... In den Schluchten des Balkan ... Der Derwisch ... Durch das Land der Skipetaren ... Der Schut ... Sand des Verderbens ... Am Rio de la Plata ... In den Kordilleren ... Old Surehand I ... Old Surehand II ... Krüger Bei ... Auf fremden Pfaden ... Unter Geiern ... Halbblut ... Das Vermächtnis des Inka ... Die Sklavenkarawane ... Trapper Geierschnabel ... Der Silberbauer ... Durch die Wüste ... Der Löwe der Blutrache ... Bei den Trümmern von Babylon ... Benito Juarez ... Der sterbende Kaiser ... Die Felsenburg ... Am Jenseits ... Winnetou III ...


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