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Mörderisches Dreieck von Lee Martin
| Kurzbeschreibung: |
"Aus der Luft, wenn man niedrig fliegt, wie es mit einem kleinen Privatflugzeug möglich ist, gleicht Fort Worth einem Flickenteppich, Flächen mit Bäumen und Flächen mit Weiden und Flächen mit Häusern und Flächen mit Firmengebäuden - und überraschenderweise viele, viele Flecken mit Wasser. Es gibt mehr Häuser mit Swimmingpool, als man meint; überall sind Wasserläufe, und in den ländlichen Gegenden - von denen es viele gibt, auch innerhalb der Stadtgrenzen - hat jede kleine Farm ihren Teich, meist sogar zwei oder drei Teiche..."
Polizistin Deb Ralston entdeckt auf einem Rundflug mit ihrem Mann Harry durch Zufall ein brennendes Fahrzeug - und befindet sich prompt mitten drin in einem neuen Fall. Ein toter Postbote, ein entführtes Kind und ein Mann, den Deb aus ihrer Jugend kannte - die schwangere Deb muss sich an die Vergangenheit erinnern, um in diesem Fall für Klarheit zu sorgen. |
| Rezension: |
| Der 4. Teil der Deb Ralston-Reihe liest sich vor allem wie ein Kurs in amerikanischer Polizeiarbeit. Bis ins kleinste Detail werden hier Zuständigkeiten diskutiert, mehrfach auf die korrekte Vorgehensweise beim Betreten fremder Häuser hingewiesen und auch sonst bekommt der Leser den Eindruck, als würde er sich ein Lehrbuch vornehmen. Auch wenn der Fall selbst durchaus Potential birgt, gelingt es Lee Martin nicht, richtige Spannung aufkommen zu lassen. Die häufigen Hinweise auf die Schwangerschaft der Protagonistin, über deren Privatleben ich bislang immer gerne gelesen habe, sind eher lästig. Die neuen Figuren blieben mir bis zum Schluss fremd und die Auflösung ist zwar schlüssig, wenn auch wenig originell. Alles in allem vermittelt dieser Krimi eher den Eindruck eines Lückenfüllers bis zum nächsten Band anstatt selbst eine runde Episode zu sein. Schade! |
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