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Teuflische Versprechen von Andreas Franz
| Kurzbeschreibung: |
"Zlatko und Goran hatten ihre Schicht beendet und befanden sich auf dem Weg nach Hause zu ihrer kleinen, spartanisch eingerichteten Zweizimmerwohnung in Seckbach. Sie waren bei einem Busunternehmen in Höchst angestellt, holten morgens behinderte Kinder und Jugendliche ab, um sie zur Schule oder in die Behindertenwerkstätten zu fahren, unternahmen aber auch Ausflugstouren mit Senioren, Schulklassen und Firmen für Betriebsfeiern..."
In der Praxis der Psychologin Verena Michel taucht eines Tages eine völlig verängstigte junge Frau aus Moldawien auf: Maria wurde, zusammen mit einigen Schicksalsgenossinnen, als Sexsklavin in einer alten Villa gehalten und konnte ihrem Martyrium nur knapp entkommen. Die Psychologin bringt die Frau zu der befreundeten Anwältin Rita Hendriks. Diese ist entsetzt über das, was sie von Maria erfährt, und setzt alle Hebel in Bewegung, um der Frau zu helfen. Kurz darauf ist Rita tot. Ein Fall für die engagierte Frankfurter Kommissarin Julia Durant, die bei ihren Ermittlungen bald zwei weiteren ungeklärten Morden auf die Spur kommt. |
| Rezension: |
| Mit seinem neusten Durant-Krimi hat Andreas Franz wieder einen echten Pageturner vorgelegt, der sich mit den Themen Menschenhandel, organisierte Kriminalität und Zwangsprostitution befasst. Durch die lebensnahe Erzählweise und den eingestreuten Ereignisse aus dem realen Leben bekommt der Leser das Gefühl, an einer tatsächlichen Ermittlung teilzunehmen, die jedoch wie wahrscheinlich auch im richtigen Leben nur ein Tropfen auf den heißen Stein der organisierten Kriminalität ist. Zurück bleibt ein Gefühl der Wut und der Ohnmacht und des hoffnungsvollen Nichtglaubenwollens, inwieweit die hier geschilderten Zustände tatsächlich Realität sind. Alles in allem spannende Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt und ein gelungenes Wiedersehen mit Julia Durant und ihrem Team! |
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