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Der mysteriöse Zylinder von Ellery Queen
| Kurzbeschreibung: |
"Die Theatersaison 192- begann alles andere als vielversprechend. Eugene O'Neill hatte es versäumt, rechtzeitig ein neues Stück zu schreiben und so für die finanzielle Unterstützung durch die Intelligenzija zu sorgen, und das Durchschnittspublikum, das sich ohne sonderliches Interesse ein Stück nach dem anderen angesehen hatte, hatte die echten Theater längst aufgegeben zugunsten der raffinierteren Vergnügungen der Filmpaläste..."
Inspector Richard Queen und sein schriftstellernder Sohn Ellery Queen werden in ein Theater gerufen, in dem während der Aufführung ein Mord im Zuschauerraum geschehen ist. Auch als sich das Chaos im Theater etwas gelichtet hat, wird deutlich, dies könnte der komplizierteste Fall der letzten Jahre werden, und sie sollten recht behalten... |
| Rezension: |
Richard und Ellery Queen ergänzen sich perfekt, kein Wunder also, dass Vater Richard erfolgreicher Inspector ist und seinen Sohn, den Kriminalschriftsteller Ellery immer wieder an den Ermittlungen teilhaben lässt. Dieses Mal müssen sie beide ihre ganze Kombinationsfähigkeit aufbringen, denn bei dem Toten im Theater liegt nicht nur der Täter sondern auch das Motiv und der Tathergang im Dunkeln.
Ellery Queen, sowohl Pseudonym der beiden Autoren als auch Hauptfigur, steht für den klassischen britischen Whodunit und die Aufklärung von Verbrechen durch logische Denkarbeit. Intuition und Gefühle spielen hier keine große Rolle, was dazu führt, dass der Leser nicht nur mitraten kann, sondern im Buch auch explizit dazu aufgefordert wird. Der Leser nimmt haarklein an den Ermittlungen teil, so dass er den gleichen Wissensstand hat wie die Ermittler, was den Lesespaß erhöht, auch wenn ich ehrlich gesagt nie auf den Täter gekommen wäre. Ein sympathischer Protagonist und der gelungene Auftakt einer berühmten Serie. |
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