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Die Marseille-Trilogie: Total Cheops, Chourmo, Solea von Jean-Claude Izzo


Originaltitel: Total Khéops, Chourmo, Soléa
Die Marseille-Trilogie: Total Cheops, Chourmo, Solea
Autor: Jean-Claude Izzo
ISBN: 329300332X
Genre: Krimi / Thriller
Serie:
Ort: Frankreich
Zeit: keine Angabe
Sonstiges: k.a.
Note: Note: 1


TOTAL CHEOPS
"Er hatte nur ihre Adresse. Rue des Pistoles, in der Altstadt..."

CHOURMO
"Guitou - wie seine Mutter ihn immer noch nannte - stand oben an der Treppe vor dem Bahnhof Saint-Charles und betrachtete Marseille. Die große Stadt..."

SOLEA
"Ihr Leben war dort, in Marseille. Dort drüben hinter den Bergen, die heute Abend im glühenden Rot der untergehenden Sonne leuchteten..."

Fabio Montale ist ein kleiner Polizist mit Hang zum guten Essen und einem großen Herz für all die verschiedenen Bewohner der Hafenstadt: für die Italiener, die Spanier, die Nordafrikaner, und auch die Franzosen. Ob einer Polizist wird oder Gangster, das ist reiner biografischer Zufall. Freund bleibt Freund. (Quelle: amazon.de)


TOTAL CHEOPS: Der erste Teil der Marseille-Trilogie und ein Krimi der ganz anderen Art. Izzo gelingt die Balance zwischen Romantik und Poesie auf der einen und brutaler Gewalt, Korruption und Rassismus auf der anderen Seite. Dass dabei der eigentliche Kriminalfall irgendwie zur Nebensache wird, stört nicht etwa, sondern macht sensibel für die außergewöhnliche Erzählweise Izzos. Wer ein Porträt von Marseille mag, liegt mit Total Cheops genau richtig, wer Marseille kennt (ich leider noch nicht), wird es bestimmt noch mehr mögen! ----- CHOURMO: Nach Total Cheops der zweite Band der Marseille-Trilogie, der mir noch besser gefallen hat als der erste! Mittlerweile den Polizeidienst gekündigt sucht der allzu menschliche und daher überaus sympathische Montale den verschwundenen Sohn seiner Cousine und gerät in ein Netz aus Rache, Gewalt und Rassismus in den Vororten von Marseille. Der eigentlichen Krimihandlung wird mehr Platz eingeräumt als im ersten Teil der Trilogie, was die Spannung erhöht und trotzdem nichts von der Poesie nimmt, mit der Izzo den Leser berührt. ----- SOLEA: Von Beginn dieses Buches an hat man den Eindruck, Izzo steuert hier auf ein großes Finale zu: mehr Blut, mehr Melancholie, mehr Hoffnungslosigkeit als in den beiden Vorgängern, doch immer noch mit der subtilen Poesie, die Montale selbst in den dunkelsten Stunden seines Lebens so sympathisch machen. "Auch wenn am Ende nicht viel mehr bleibt als Depression und Ohnmachtsgefühl" (schreibt ein Amazon-Kunde), für mich ist diese Trilogie ein Volltreffer, der nachdenklich macht und die Sehnsucht nach dem Meer und den Glauben an die Liebe und die Menschlichkeit in Zeiten der Hoffnungslosigkeit weckt. Durch die einmalige Sprache Izzos wird diese Trilogie noch lange im Gedächtnis bleiben!


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