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Ein zu normaler Mord von Lee Martin
| Kurzbeschreibung: |
"Er wollte sein Murmelsäckchen. Das sagte er jedenfalls..."
Die Polizistin Deb Ralston soll den grausamen Mord an vier Erwachsenen und einem Kleinkind aufklären. Am Tatort wird Olead festgenommen, der einzige Überlebende der Familie. Er beteuert zwar seine Unschuld, doch sprechen alle Indizien wie seine frühere Gewalttätigkeit und der Verdacht auf Schizophrenie gegen ihn. Auch Deb Ralston glaubt an seine Schuld, doch sie lässt sich von Olead zu genaueren Nachforschungen überreden - und sei es nur, um für den Mordprozess noch handfeste Beweise ans Tageslicht zu bringen. Ihre Ermittlungen werfen schon bald ein düsteres Licht auf die Ermordeten... |
| Rezension: |
| Deb Ralston wird zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen. Ein schizophrener Jugendlicher, erst vor einem halben Jahr aus einer Klinik entlassen, wird aus seinem Elternhaus geklingelt, in dem seine Eltern, seine Schwester und ein befreundetes Ehepaar erschossen aufgefunden werden. Für die Staatsanwaltschaft eine klare Sache, denn Olead ist schon vor Jahren gewalttätig aufgefallen. Deb Ralston, der engagierten Polizistin mit Herz, ist der Fall zu eindeutig und sie beginnt, genauer nachzufragen. Bald steckt sie mitten im Geflecht aus der ominösen Vergangenheit der Toten, einer riesigen Erbschaft und einem Banküberfall, den sie auch noch aufklären soll. Als ihr Schwiegersohn die Verteigung von Olead übernimmt und sich ihre jüngste Tochter auch noch in den Angeklagten verliebt, wird es höchste Zeit, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den wahren Täter zu überführen. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach etwas kitschig ausfällt, ich mag Deb Ralston mit ihrem ausgeprägtem Sinn für Gerechtigkeit und dem leicht chaotischen Familienleben und ich mag die präzise Sprache von Lee Martin, die genau den richtigen Ton trifft, um von Seite zu Seite die Spannung zu steigern, ohne unrealistisch zu werden. Bitte mehr davon! |
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