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Ein Schuss im Theater von Ngaio Marsh
| Kurzbeschreibung: |
"Am 25. Mai besuchte Arthur Surbonadier, dessen richtiger Name Arthur Simes war, seinen Onkel Jacob Saint, dessen richtiger Name Jacob Simes war. Jacob, der, bevor er Theaterdirektor wurde, Schauspieler gewesen war, hatte den Namen Saint - "Der Heilige" - als Künstlernamen angenommen und ihn für den Rest seines Lebens behalten..."
Auf der Bühne des Londoner "Unicorn"-Theaters spielt man die letzte Szene eines Kriminalstücks. Ein Pistolenlauf richtet sich auf den Mörder - und dann der Schuss! - Meisterhaft, wie der Schauspieler Arthur Surbonadier zusammenbricht! Kriminalchefinspektor Roderick Alleyn verlässt das Parkett und eilt hinter die Bühne: Er weiß - dieser Mord war nicht gespielt... |
| Rezension: |
| Was für ein nostalgisch schöner Krimi! Der kluge Ermittler, der sich mit einem Freund ein Theaterstück ansieht und mitten auf der Bühne einen Mord beobachtet. Sofort schreitet er zur Tat und stellt schnell fest, dass hinter der Bühne ein ganz anderes Leben stattfindet, als man in so einer kleinen Gemeinschaft erwarten würde. Intrigen, Liebe, Eifersucht, Hass, Erpressung... Und Kriminalchefinspektor Alleyn muss stets entscheiden, hört er gerade die Wahrheit oder ist er Zeuge einer perfekt inszenierten Aussage? Ein klassischer Whodunit mit Schauplatz Theater, der durch seine sympathische Hauptfigur, die wunderbar ehrlich charakterisierten Nebenrollen und eine schlüssige und dennoch überraschende Lösung überzeugt. Empfehlenswert! |
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