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Ouvertüre zum Tod von Ngaio Marsh
| Kurzbeschreibung: |
"Jocelyn Jernigham, der siebente Jocelyn, stand am Fenster seines Arbeitszimmers und blickte über das Tal zu Füßen von Pen Cuckoo hinweg genau zu jener Stelle, wo man an einem klaren Tag mit dem Feldstecher den Turm der Kathedrale von Salisbury sehen konnte. "Hier stehe ich", sagte er, ohne den Kopf zu wenden..."
"Es handelt sich um ein typisches Dorf in England", versicherte man Chefinspektor Alleyn, "mit ganz normalen, anständigen Leuten. Der Pfarrer, der Gutsbesitzer, der Sohn des Gutsbesitzers, die Tochter des Pfarrers, ein paar alte Damen und der Landarzt - Sie wissen schon." Aber der Gutsbesitzer ist pleite. Sein Sohn will mit der Pfarrerstochter durchbrennen. Der Arzt wird erpresst. Und einer von diesen ganz normalen, anständigen Leuten ist ein Mörder... |
| Rezension: |
| Was für ein Fall für den etwas distinguierten Chefinspektor Alleyn von Scotland Yard! Wegen eines mysteriösen Todesfalls muss er von London in die englische Provinz und herausfinden, wieso die alte Dame während der Aufführung der Laienspielgruppe des Ortes auf so absurde Weise ums Leben gekommen ist. War es Selbstmord oder Mord? Keine leichte Aufgabe, denn fast jeder aus der Gruppe hätte ein handfestes Motiv... Ich habe selten einen so raffiniertem Fall mit so herrlich skurrilen Charakteren gelesen. Alleyn an sich ist ja schon sympathisch, aber wie er hier Stück für Stück die einzelnen Indizien zu einem Gesamtbild zusammenfügt und am Ende in alter Poirot-Manier alle Verdächtigen versammelt, um ihnen die Lösung zu präsentieren und den Schuldigen zu verhaften, ist einfach toll! Für alle Fans des klassischen englischen Whodunits mit einem Faible für das Theatermilieu im weitesten Sinne absolut empfehlenswert! |
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