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Nachtspiele von James McClure
| Kurzbeschreibung: |
"Das Kreuz des Südens funkelte gerade über dem Platz, an dem Jonathan Rogers seine Smokingjacke ablegte, um sich an Penny Jones ranzumachen. Seite an Seite ausgestreckt, bis jetzt nur mit den Ellbogen in Berührung, konnten sie durch eine kleine Lücke in den sich wiegenden Zweigen der Akazien, die den Trekkersburg Countryclub umgaben, das Sternbild wie eingerahmt genau über sich sehen..."
Ein toter weißer Junge auf dem Grundstück des Golfclubs. Jetzt muss Lieutenant Tromp Kramer seinen ganzen Scharfsinn, all seine Erfahrung und Bantusergeant Zondi zusammennehmen, um diesen heiklen Fall zu lösen. Und der neue Colonel sitzt ihm höchstpersönlich im Nacken. Genau wie die Witwe Fourie, besorgte Mutter von vier Kindern. |
| Rezension: |
| Im Südafrika der 60er Jahre ist die Apartheid allgegenwärtig und bestimmt das Leben in der Kleinstadt Trekkersburg. Die Ermittlungen im Mordfall eines 12jährigen Jungen werden begleitet von Vorurteilen, denen sich vor allem Bantusergeant Zondi ausgesetzt sieht. Sein Vorgesetzter Lieutenant Kramer weiß diesen Umstand jedoch zu nutzen und so an wichtige Informationen zu kommen. Der Fall an sich hat mir gut gefallen, die Position des Lieutenant sowie der unterschwellig überall anzutreffende Rassismus ist mir jedoch nicht immer deutlich genug herausgearbeitet worden. Ein solider Krimi vor interessanter Kulisse, der an manchen Stellen durchaus etwas detaillierter hätte sein können, aber auf jeden Fall den Blick auf einen weiteren Fall des ungewöhnlichen Ermittlerduos wert zu sein scheint. |
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