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Bertrams Hotel von Agatha Christie
| Kurzbeschreibung: |
"In the heart of the West End, there are many quiet pockets, unknown to almost all but taxi drivers who traverse them with expert knowledge, and arrive triumphantly thereby at Park Lane, Berkeley Square or South Audley Street. If you turn off on an unpretentious street from the Park, and turn left and right once or twice, you will find yourself in a quiet street with Bertram's Hotel on the right hand side..."
In ganz London scheint es kein friedlicheres Fleckchen zu geben als Bertrams Hotel: ein prächtiges altes Gebäude, eine Atmosphäre, an der die Zeit spurlos vorübergegangen ist, und eine Schar höchst ehrenwerter Gäste. Doch da verschwindet plötzlich Hochwürden Pennyfather, ein ziemlich zerstreuter geistlicher Herr und Stammgast im "Bertram". Was steckt dahinter? Sollte die Idylle des komfortablen Hotels nur Fassade sein? Und was hat es mit der geheimnisumwitterten Lady Sedgwick und ihrer Tochter Elvira auf sich, die ebenfalls zu den Hotelgästen zählen? Fragen über Fragen: Doch dass Miss Marple eine Antwort finden wird, darauf kann sich der Leser verlassen ... (Quelle: amazon.de) |
| Rezension: |
| Bertrams Hotel ist ein Relikt aus einer vergangenen Zeit, die hier stehengeblieben zu sein scheint. Während einige Hotelgäste es genießen, einige Zeit dem Fortschritt zu entfliehen, findet Miss Marple nicht nur das ein wenig merkwürdig...
Ein ungewöhnlicher Miss Marple-Krimi, weit entfernt vom klassischen Whodunit, den ich erwartet hatte. Obwohl die Szenerie liebevoll gezeichnet ist, liest sich Bertrams Hotel leider nicht ganz so rund, wie man es von Agatha Christie gewohnt ist. Zwar ist die Auflösung durchaus nicht unschlüssig, aber bis dahin setzen sich die Mosaiksteine nur holprig zusammen. Miss Marple selbst ist zudem eher Beobachterin und Randfigur als Hauptakteurin. FAZIT: Für Miss Marple-Fans sicher empfehlenswert, aber es gibt auf jeden Fall dutzende bessere Christies! |
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