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Mission: London von Alek Popov


Originaltitel: Missiya London
Mission: London
Autor: Alek Popov
ISBN: 3423136804
Genre: Belletristik
Serie:
Ort: Großbritannien
Zeit: Gegenwart
Sonstiges: k.a.
Note: Note: 1


"Kosta Banicarov saß im Innenhof des Hauses in Hyde Park Gate und zählte die Flugzeuge, die über South Kensington hinwegflogen. Es war ein milder Frühlingsmorgen mit aufgelockerter Bewölkung."

Als neuer Botschafter Bulgariens in London ist Varadin Dimitrov auserwählt. Es gilt, das Image des Landes im Westen aufzubessern. Als er drei Tage früher als geplant in London ankommt, steht die Belegschaft kopf. Und was er vorfindet, macht ihm unmissverständlich klar, dass viel Arbeit auf ihn wartet: ein Provinzbürgermeister beim Katerfrühstück, der Botschaftskoch im Clinch mit seiner Frau, eine missmutige, aber höchst attraktive Putzhilfe im Kampf mit dem kaputten Staubsauger. Außerdem: In der Kühltruhe im Keller lagern Enten aus dem Kensington Park, die von der Russen-Mafia erlegt wurden und nun eiligst weggeschafft werden müssen.


Hätte der neue bulgarische Botschafter Varadin Dimitrov geahnt, was ihn in seiner neuen Wirkungsstätte London erwartet, wäre er vielleicht nicht überraschend zwei Tage früher dort angekommen. Doch so trifft er auf mehr als fragwürdige Umstände, einen dubiosen Koch, eine studentische Putzhilfe und einen halbnackten Bürgermeister einer kleinen bulgarischen Stadt, der gerade der Dusche entstiegen ist. Für den Botschafter ist das ein sehr beängstigender, für den Leser ein sehr amüsanter Einstieg in eine Geschichte, die vor skurrilen Ideen und Figuren nur so strotzt. Die Ankunft des neuen Botschafters bringt nämlich so einiges durcheinander, was sich in der Vergangenheit hinter verschlossenen Türen abgespielt hat... Wie sich die Angestellten nun einerseits bemühen, ihre sprichwörtlichen Leichen im Keller zu beseitigen und andererseits versuchen, aus der neuen Situation Profit zu schlagen, ist ebenso urkomisch wie der Versuch des Botschafters, alle an ihn herangetragenen Anliegen und Forderungen so gut wie möglich zu erfüllen - selbst wenn sich diese widersprechen sollten. Popov erzählt all die daraus resultierenden Irrungen und Wirrungen mit einem so trockenen Selbstverständnis und einem ebenso charmanten Augenzwinkern, dass es ein wahres Lesevergnügen ist.


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