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Mandels Büro von Berni Mayer


Originaltitel: Mandels Büro
Mandels Büro
Autor: Berni Mayer
ISBN: 345340873X
Genre: Krimi / Thriller
Serie: Mandel & Singer
Ort: Deutschland
Zeit: Gegenwart
Sonstiges: 1. Band der Mandel & Singer-Reihe
Note: Note: 2


"Als ob man einen Vorhang aufzieht. Als ob man einen Vorhang aufzieht, und es ist heller, als man geahnt hat..."

Hat nicht jeder von uns schon davon geträumt, wie es wäre, einmal Detektiv zu spielen? Sein eigener Philip Marlowe zu sein? In Mandels Büro geschieht den beiden Freunden Max Mandel und Sigi Singer genau dies. Sie erben das alte Detektivbüro von Mandels verstorbenem Onkel Hans. Dass man hierfür neben Google-Internetrecherche auch ein wenig detektivischen Spürsinn benötigt, müssen sie gleich bei ihrem ersten Fall am eigenen Leib erfahren.


Max Mandel und Sigi Singer sind nicht gerade die typischen Privatdetektive, was vermutlich daran liegt, dass sie von Hause aus Musikjournalisten sind und nur durch die Erbschaft des alten Detektivbüros von Mandels Onkel als Quereinsteiger in der Branche Fuß zu fassen versuchen. Glück für sie, dass ihr erster Auftrag prompt aus ihrem alten Business kommt. Und genauso respektlos und rotzig-frech, wie es dort oftmals zugeht, schreibt auch Berni Mayer, dessen bayerische Herkunft er kaum verbergen kann. Die Konsequenz, mit der Mayer in seinem Roman den Namen immer den zugehörigen Artikel ("der Mandel" oder "der Singer") voranstellt, ist für den Leser allerdings tatsächlich ziemlich nervtötend - bis zum Schluss. Ansonsten liest sich dieser - übrigens aus der Perspektive von Sigi Singer erzählte - erste Band der Mandel & Singer-Reihe recht flüssig und unterhaltsam. Mayer spart weder an Klischees noch an Humor und bietet insgesamt ein recht kurzweiliges Lesevergnügen, das einige Einblicke in die Musikindustrie gewährt, dafür den Spannungsbogen aber vergleichsweise niedrig hält. Das Finale wirkt etwas belanglos und unbefriedigend, bis ganz zum Schluss doch noch ein Aha-Effekt eintritt, der für einen versöhnlicheren Abschluss sorgt.
Fazit: Kurzweilige Unterhaltung, genau richtig für eine lange Zugfahrt o.ä., aber nicht unbedingt eine Reihe, die ich fortsetzen muss.


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