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Das Tal - Der Sturm (HB) von Krystyna Kuhn
| Kurzbeschreibung: |
| Es ist Winter und ein Sturm zieht im Tal auf. Nur wenige Studenten sind über das Wochenende im College zurückgeblieben. Doch als die Wetterverhältnisse sich zuspitzen, werden Chris, Julia und die anderen von der Außenwelt abgeschnitten. Aber im verlassenen College geht es nicht mit rechten Dingen zu. Wohin ist der Sicherheitsbeamte Ted verschwunden? Während der Sturm seinen Höhepunkt erreicht, wird Chris klar, dass ein Unbekannter ein perfides Spiel mit ihnen treibt. Die Frage ist nur, wer ist es und auf wen hat er es abgesehen? |
| Rezension: |
Es ist der 10. November 2010, einen Tag vor Remembrance Day. Die Studenten freuen sich auf ein langes freies Wochenende und auch Chris kann es kaum erwarten, zusammen mit Julia ein paar Tage alleine zu verbringen. Doch als ein extremer Sturm aufzieht und sie mitsamt ihren Mitfahrern Ben, Rose und Debbie zur Rückkehr ins College zwingt, fangen die Probleme erst richtig an, denn irgendetwas oder irgendwer treibt in dem verlassenen College sein Unwesen und hat es offenbar auch auf die Clique abgesehen...
Auch im dritten Teil der Reihe gelingt es Krystyna Kuhn ihre Hörer von der ersten Minute an zu fesseln und sie nicht mehr loszulassen, bis die letzte Minute der letzten CD abgelaufen ist. Zu der sowieso schon unheimlichen Atmosphäre kommt der schreckliche Sturm, der für zusätzliche Gänsehaut sorgt und das ist natürlich die perfekte Grundlage für einen geheimnisvollen weiteren Band dieser großartigen Reihe. Dieses Mal wird aus der Sicht von Chris und Debbie erzählt und das tut den Charakteren gut, denn so bekommen der egoistische Chris und die nervig-weinerliche Debbie ein bisschen mehr Sympathie des Hörers ab, als es in den beiden vorherigen Bänden der Fall war. Wie alle anderen haben auch sie ihr persönliches Schicksal zu tragen und wie alle anderen haben auch sie ein Geheimnis. Und wie schon in den Vorgängerbänden werden auch hier wieder neue Fragen aufgeworfen - allerdings auch manche (wenige) noch offene beantwortet. Wie die Autorin es schafft, ihre Hörer mit immer mehr Andeutungen zu ködern und ihnen aber tatsächlich nur ab und zu einen kleinen Brotkrumen an Auflösung zu präsentieren und sie trotzdem zu fesseln, verdient höchsten Respekt,den sie mit Franziska Pigulla als perfekte Sprecherin teilen kann.
Das offene Ende war zu erwarten, und so bleibt nur, schnell den nächsten Band anzuschließen und dankbar zu sein, dass hier der Frühling beginnt und kein Wintersturm an den Fensterläden rüttelt und Bäume entwurzelt. |
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