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Winterkartoffelknödel (HB) von Rita Falk
| Kurzbeschreibung: |
| Franz Eberhofer, vor kurzem noch ein angesehener Kommissar bei der Münchner Polizei, wird strafversetzt – ausgerechnet in sein niederbayerisches Heimatdorf. Dort treiben ihn zwar erneut seine stocktaube Großmutter und sein Beatles hörender Vater in den Wahnsinn, doch ansonsten geht es in seinem Leben eher beschaulich zu. Bis eines Tages eine Reihe von seltsamen Unfällen die Idylle stört und seinen kriminalistischen Ehrgeiz weckt. Franz Eberhofer ermittelt in seinem ersten Fall und entlarvt die heile Welt der Dorfgemeinschaft als trügerisch. |
| Rezension: |
Franz Eberhofer wurde in sein Heimatdorf, das bayerische Niederkaltenkirchen, strafversetzt und schiebt dort eine sehr ruhige Kugel. Erst als ein Todesfall der Familie Neuhofer den anderen jagt, wird auch der gemütliche Franz misstrauisch und beginnt Nachforschungen anzustellen. So betulich wie sein Protagonist kommt auch der Provinzkrimi daher und ebenso liebeswürdig. Die Handlung ist zugegebenermaßen etwas vorhersehbar und die Figuren vielleicht fast schon einen Tick zu klischeebeladen, aber eben nur fast, so dass - zumindest der nicht-bayerische - Hörer so einiges zu Schmunzeln hat. Und doch erkennt jeder, der auf dem Dorf groß geworden ist, so einige Ereignisse oder Personen aus der eigenen Vergangenheit wieder, was das Vergnügen natürlich erhöht.
Ob mir die Geschichte als Buch ebenso gefallen hat, wage ich zu bezweifeln, aber durch Christian Tramitz als Sprecher ist "Winterkartoffelknödel" zweifellos ein herrliches Hörvergnügen. Seine bayerische Mundart ist genau das, was die Geschichte braucht, um ihr zusätzlichen Witz und Charme zu verpassen und das Gefühl bayerischer Lebensart authentisch zu vermitteln. |
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