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Der sterbende See von Arthur W. Upfield
| Kurzbeschreibung: |
"Der Lake Otway lag im Sterben. Bald sollte von ihm nichts weiter übrig sein als flache Bänke eisenhart getrockneten Lehms..."
Der Wasserspiegel vom Lake Otway in Südaustralien sinkt unaufhaltsam. Känguruhs, Füchse und Kaninchen fliehen in Scharen aus den Dürregebieten - eine Naturkatastrophe bahnt sich an. Kriminalinspektor Napoleon Bonaparte, der berühmte Bony, befindet sich in der Gegend, um ein Verbrechen, das vor Jahren hier geschehen ist, zu klären... |
| Rezension: |
| Kriminalinspektor Bony trägt nicht nur den ungewöhnlichen Namen Napoleon Bonaparte, sondern ist auch ein ungewöhnlicher Mann. Bei der Durchsicht von alten Akten stößt er auf einige Ungereimtheiten bei einem Todesfall im südaustralischen Outback. Getarnt als Zureiter schleicht er sich in die Truppe der dortigen Landarbeiter ein, die damals bei dem Todesfall auch zugegen waren und die heute wochenlang wie gebannt auf den sterbenden See starren, wie in Erwartung, dass er mit sinkendem Pegelstand ein Geheimnis lüftet. Ein untypischer Krimi, bei dem die Ermittlungsarbeit vor allem darin besteht, sich mit Bony in die Situation zu begeben und die Atmosphäre direkt zu erleben. Statt ständig explizite Schlüsse zu ziehen, saugt Bony erstmal alles in sich auf, um dann im Finale seine Identität preiszugeben und seine Lösung des Falls zu präsentieren. Die extrem dichte Atmosphäre und die interessante Hauptfigur lassen mich auf jeden Fall zu einem weiteren Bony-Fall greifen! |
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