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Menschenkind von Toni Morrison


Originaltitel: Beloved
Menschenkind
Autor: Toni Morrison
ISBN: 3499138093
Genre: Belletristik
Serie:
Ort: USA
Zeit: 19. Jahrhundert
Sonstiges: k.a.
Note: Note: 3


"Die 124 war böse. So tückisch wie ein Kleinkind..."

1855 flieht die Sklavin Sethe, die von ihrem Mann verlassen wurde, von der Plantage >>Sweet Home<< in Kentucky nach Ohio. Sie versucht ihre vier Kinder zu töten, um diese vor dem Schicksal der Sklaverei zu bewahren. Ihre zweijährige Tochter stirbt, die anderen drei überleben. Auf dem Grabstein der Verstorbenen lässt Sethe die Inschrift >>Menschenkind<< anbringen. 18 Jahre später lebt Sethe allein mit ihrer zweiten Tochter Denver. Die Vergangenheit ist präsent geblieben: Die zwei Söhne sind fortgelaufen, in der schwarzen Gemeinde wird Sethe als Kindsmörderin gemieden, die tote Tochter spukt durch das Haus. Eines Tages taucht Paul D. auf, ein ehemaliger Sklave von >>Sweet Home<<, der ein gemeinsames Leben mit Sethe aufbauen will und den Geist des toten Kindes vertreibt. Als er von dem Mord Sethes an ihrer Tochter erfährt, verlässt er schockiert das Haus. Plötzlich steht eine junge Frau namens Menschenkind vor Sethes Haus, die in eben jenem Alter ist, in dem das verstorbene Kind sein müsste. Sethe nimmt sie als die verlorene Tochter auf; es folgen einige Wochen glücklichen Zusammenlebens der kleinen Familie. Doch Menschenkind verlangt nach immer neuen Beweisen der Liebe Sehtes und versucht überdies Denver aus dem Haus zu drängen. Als sich Nachbarsfrauen vor dem Haus versammeln, um den Geist des toten Kindes auszutreiben, sieht Sethe Menschenkind erneut in Gefahr, in die Sklaverei zu gelangen, und stürzt sich auf den ebenfalls anwesenden weissen Arbeitgeber Denvers; ein weiterer Mord kann jedoch von den Frauen verhindert werden. Menschenkind verschwindet spurlos, Sehte bleibt verzweifelt zurück. Doch sie erhält neuen Rückhalt durch die Gemeinde und das nochmalige Angebot Paul D.s, eine gemeinsame Zukunft mit ihm zu verbringen. (Quelle: amazon.de)


Es bereitet zumindest am Anfang sehr große Mühe das Buch zu lesen, da es ständig zwischen verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitebenen wechselt, ohne dass dies kenntlich gemacht ist. Einige Stilmittel (z.B. Gedanken in unvollständigen Sätzen, nur durch Tabstopps getrennt) haben mir das Lesen noch mehr erschwert. Andererseits erzählt Morrison mit einer ganz eigenen und teilweise gewöhnungsbedürftigen Sprache, die gleichzeitig nüchtern und doch sehr schmerzhaft und liebevoll ist. Auch wenn dieses Buch betroffen macht, hat es mich nicht durchgehend mitfühlen und -leiden lassen, schade...


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