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Der letzte Agent (HB) von Jacques Berndorf
| Kurzbeschreibung: |
| Der Journalist Siggi Baumeister hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur mit der grässlich zugerichteten Leiche, die er im Eifelwald findet, gewissermaßen fast vor seiner Haustür. Auch eine resolute alte Dame aus Berlin tritt plötzlich auf den Plan und stellt sich als seine Tante Anni vor. Baumeister hat noch nie von ihr gehört. Und schließlich entpuppt sie sich als eine mit allen Wassern gewaschene Frau vom Fach, eine pensionierte Kripo-Kommissarin. Baumeister kann jede Hilfe gebrauchen, denn die Fährte, die er verfolgt, führt ihn direkt zu einem alten Stasi-Komplott, das man erschreckend wendig der neuen politischen Situation angepasst hat. Nur eines hat man beim alten belassen: die Entschlossenheit, lästige Störenfriede gnadenlos zu liquidieren… |
| Rezension: |
Das spektakulärste an diesem ansonsten wie gewohnt beschaulichen Eifel-Krimi ist die fast schon perverse Tötungsart, mit der hier die Opfer gleich reihenweise umgebracht werden und über deren erste Siggi Baumeister persönlich stolpert. Und schon ist man auch wieder mitten drin in Baumeisters Leben, das dieses Mal durch einige neue Charaktere erfrischend durchgewirbelt wird. Doch Baumeister hat die Ruhe weg, was angesichts des Falls, dessen Ausmaße sich langsam entpuppen, schon erstaunlich ist. Ein bisschen unglaubwürdig ist vieles in diesem Krimi, z.B. die Tatsache, dass Baumeister als freier Journalist mal eben dem zuständigen BKA-Menschen erklärt, wie der Hase läuft und was er vom BKA für ihn tun könne, damit er, der Journalist, den Fall lösen kann. Nun ja, es sei ihm verziehen, ein Wiedersehen mit Baumeister ist immer nett und irgendwie wie die Eifel selbst - ein bisschen rauh, ein bisschen gemäßigt, ohne viel Action, aber immer wohltuend erholsam mit der kleinen Prise Spannung.
Ander als im ersten Hörbuch mit Georg Jungermann als Sprecher, hat er mir hier von Beginn an gut gefallen. Er las flüssiger und gab durch kleine Nuancen in der Stimme jeder Figur einen individuellen Klang, ohne zu übertreiben. Man kann sich prima an ihn gewöhnen! |
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