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Jerusalemverschwörung von Alton Gansky


Originaltitel: Crime Scene Jerusalem
Jerusalemverschwörung
Autor: Alton Gansky
ISBN: 3775148191
Genre: Krimi / Thriller
Serie:
Ort: Israel
Zeit: Antike
Sonstiges: k.a.
Note: Note: 2


"Er war jung. Nicht älter als zweiundzwanzig oder dreiundzwanzig..."

Maxwell Odom ist als Kriminalinspektor erfolgreich, aber bärbeißig und zynisch. In Israel gerät er plötzlich in das Jerusalem zur Zeit Jesu. Mit moderner Hightech macht Odom sich daran, den größten Kriminalfall seiner Laufbahn aufzuklären, den Tod von Jesus. Er interviewt Augenzeugen, untersucht den Dolch von Malchus und gerät zwischen die Mahlsteine der Juden und der Römer. Als er von römischen Legionären brutal zusammengeschlagen wird, dämmert es ihm: Sein eigenes Schicksal ist untrennbar mit dem von Jesus Christus verwoben.


Alton Gansky hat mit der "Jerusalemverschwörung" einen wirklich spannenden und außergewöhnlichen Roman vorgelegt, der gleich mehrere Elemente auf originelle Weise in sich vereint: Ein Polizist, der gegen die Suspendierung kämpft, eine Zeitreise ins 1. Jahrhundert nach Christus, eine besondere Aufgabe, Ermittlungen unter erschwerten Bedingungen und das alles unter drohender Lebensgefahr. Durch den sehr angenehmen Schreibstil und die wunderbar gezeichneten Figuren nimmt man dem Autoren die Geschichte sofort ab und versinkt zusammen mit der Hauptfigur in eine völlig fremde Welt. Es macht einfach Spaß, die Charaktere, die man aus der Bibel kennt, hier wiederzutreffen, auch wenn der Anlass wahrlich kein schöner ist. Obwohl man auch mit geringen Bibelkenntnissen viele Szenen kennt, wird es an keiner Stelle langweilig und die Auflösung ist wirklich überraschend. Angesichts der Tatsache, dass der Autor als Pastor tätig ist und neben Romanen auch biblische Sachliteratur schreibt und dem Verlag Hänssler, der seit 2002 zur SCM Stiftung Christliche Medien gehört, vermag es nicht überraschen, dass die Geschichte nicht ohne eine Botschaft endet, die direkt an den Leser gerichtet ist. Das mag Geschmackssache sein, für mich (ohne vorherige Kenntnis des Verlages und Autors) war dies vielleicht ein bisschen zu dick aufgetragen, hat aber mein Lesevergnügen und den doch anhaltend guten Eindruck des Buches nicht getrübt.


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