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Tötet den Schiedsrichter von Oleg und Wladimir Presnjakow
| Kurzbeschreibung: |
"Warum steigt jemand heute noch in ein Flugzeug? Der Arbeit wegen? Totaler Schwachsinn..."
Vier sympathische Loser aus der russischen Provinz machen sich auf den Weg nach Antalya. Ihr Ziel: den Schiedsrichter töten. Ihr Plan: ihn in der Sauna mit Pfeil und Bogen erschießen. Warum? Weil er der russischen Nationalmannschaft die Fußball-EM versaut hat. Von ihrem letzten Geld fliegen sie in die Türkei, trinken und essen sich durch die Bars und Büffets des All-Inclusive-Hotels, zappen sich durchs Erwachsenenprogramm und beschließen spontan, in Ilses baltischer Stripteaseshow mitzumachen. Doch dann wird es Zeit, zur Sache zu kommen... |
| Rezension: |
| "Tötet den Schiedsrichter" ist eine herrlich absurde Komödie um drei junge Männer und eine Frau aus Russland, die sich auf den Weg machen, um die russische Fußballehre durch den Mord an einem Schiedsrichter, der einen vermeintlich sicheren Elfmeter im Finale der Fußball-EM nicht gegeben hat, wieder herzustellen. Die vier Protagonisten sind so liebenswert-skurril und ihr planloses Verhalten so amüsant, dass das Lesen einfach Spaß macht. Dabei schweift der zuweilen böse und auch politisch nicht immer korrekte Humor jedoch nie ins platte ab, sondern enthält immer eine schwarze Note, die dem Leser ein Schmunzeln oder Grinsen entlockt. Die Reise der vier in die Türkei und ihr Aufenthalt in einem All-Inclusive-Hotel, in dem sich auch besagter Schiedsrichter zum Urlaub befindet, strotzt vor peinlichen Momenten, die bei näherem Hinsehen aber nur allzu nah der Realität sind, um sie als unglaubwürdig abzutun. Gerade diese Balance zwischen Tragik und Komik der Wirklichkeit, gepaart mit bissigen Dialogen und wunderbaren Figuren, macht dieses Büchlein zu einem echten Lesevergnügen, das ich nicht nur Türkei-Urlaubern auf einer All-Inclusive-Pauschalreise empfehlen will! |
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