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Das Mädchen und der Schwarze Tod von Lena Falkenhagen
| Kurzbeschreibung: |
" "Die Folgen sind verheerend." Bischof Arnold saß regungslos in seinem Lehnstuhl und starrte ins Leere..."
Lübeck 1466: Die Pest wartet auf die ersten Opfer, die Tore der Hansestadt werden geschlossen, der Handel kommt zum Erliegen. Der Tod wütet längst schon in Lübeck. Mysteriöse Unglücksfälle lassen die junge Kaufmannstochter Marike aufschrecken. Ist es Zufall, dass der Maler Bernt Notke in seinem grausigen Totentanzgemälde ein Opfer nach dem nächsten verewigt? Die mutige Frau traut ihm nichts Böses zu und sucht vor der Kulisse des pestgeschüttelten Lübecks nach dem wahren Schwarzen Tod. |
| Rezension: |
| Dieser historische Roman bietet wirklich alles: glaubhafte, komplexe Figuren, ein authentisches Setting, eine spannende Handlung und unzählige liebevolle Details, die das Gesamtbild der Geschichte und der gelungenen Kulisse wunderbar abrunden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der "Lübecker Totentanz", ein Gemälde, das 1463 vermutlich von Bernt Notke gemalt wurde und Lena Falkenhagen zu diesem Roman inspiriert hat. Inmitten der Gefahren durch die Pest sieht sich die junge Kaufmannstochter Marike mit mysteriösen Unglücksfällen konfrontiert, die alle dem Totentanz zu folgen scheinen. Zusammen mit ihr macht sich der Leser auf die Suche nach den Hintergründen und kommt schon bald einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Doch die Autorin lässt es sich nicht nehmen, in guter alter Krimi-Tradition den ein oder anderen Schlenker einzubauen und ihre Leser zappeln und noch länger die bedrohliche Atmosphäre der von der Pest bedrohten Stadt Lübeck und ihrer im Standesdünken gefangenen Bewohner auf sich wirken zu lassen. Lena Falkenhagen bietet in ihrem ersten historischen Roman von allem etwas, aber von nichts zuviel, so dass eine in sich stimmige Geschichte entstanden ist, die manch spannende Lesestunden beschert. Für mich ein Highlight aus dem historischen Genre, das nicht zuletzt auch durch sein ungewöhnliches Ende überzeugt! |
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