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Weihnachten auf Saltön von Viveca Lärn
| Kurzbeschreibung: |
"Kjell Albert Nilsson hatte beschlossen, sich am Weihnachtsmorgen das Leben zu nehmen. Da er sein Restaurant über die Weihnachtsfeiertage immer geschlossen hatte, würde er erst nach drei Tagen gefunden werden..."
Eigentlich wollte Kabbe Nilsson sich am Wehnachtsabend ja aufhängen, um es seiner untreuen Freundin zu zeigen. Christer, der einsamste Polizist weit und breit, sehnt sich nach Emily, die jetzt in Göteborg wohnt. Von wegen schönste Zeit des Jahres! Die Bewohner der Schäreninsel Saltön sind in diesem Winter mal wieder alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Nur in Johannas Zigarrenladen wird natürlich so viel getratscht wie eh und je. |
| Rezension: |
| Seit dem Sommer hat sich auf der Schäreninsel Saltön einiges getan und einige Bewohner haben die Insel verlassen oder ihr Leben völlig umgekrempelt, Paare sind auseinandergegangen und haben sich neu gefunden und auch beruflich haben sich einige Saltöner neu orientiert. Schrullig sind sie jedoch allesamt geblieben und auch wenn der "Sommer auf Saltön" etwas gewöhnungsbedürftig war und sich das an Weihnachten nicht wirklich geändert hat, hat mir dieser Band nicht zuletzt wegen der wechselnden Szenen besser gefallen als sein Vorgänger. Zwar ist das Verhalten mancher Protagonisten noch immer zum Kopfschütteln und Haareraufen, doch zumindest wer schon den ersten Saltön-Band gelesen hat, weiß seine Pappenheimer besser einzuschätzen und kann sich an den zwischenmenschlichen Achterbahnen, der teilweise überraschenden Weiterentwicklung der bekannten Figuren, dem knackig-kalten Winter und den Weihnachtstraditionen auf der Schäreninsel erfreuen. Schön auch, dass man hier mehr über Figuren erfährt, die im ersten Teil nur am Rande erwähnt wurden (z.B. Emilys Vater). Zur Einstimmung auf Weihnachten durchaus zu empfehlen, allerdings nur denen, die den Sommer auf Saltön gut überstanden haben ;) |
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