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Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen von Steve Martin
| Kurzbeschreibung: |
"Angefangen hat alles mit einem Tippfehler. Ohne diesen Tippfehler wäre ich nie auf solche Gedanken gekommen - weil ich die Zeit gar nicht gehabt hätte..."
Daniel Pecan Cambridge, 33, lebt im sonnigen Santa Monica, doch sein Apartment verlässt er nur selten. Er leidet unter einer gemäßigten Form von Autismus und verschiedenen Phobien und Zwangsneurosen. Als so manch Unvorhergesehenes geschieht und seine Therapeutin Clarissa samt kleinem Sohn bei ihm Unterschlupf sucht, gerät seine minutiös geordnete Welt aus den Fugen - und öffnet ihm den Weg in ein neues Leben... |
| Rezension: |
| Daniel Pecan Cambridge ist kein durchschnittlicher Amerikaner - auch wenn er dies in einem Aufsatzwettbewerb mit eben diesem Titel zu erklären versucht. Tatsächlich ist Daniel Pecan Cambridge hochintelligent, aber eben auch etwas autistisch und zwanghaft. Bordsteinkanten sind für ihn ein Graus und die beste Entspannung findet er beim Erstellen magischer Quadrate. Wie er sein Leben meistert und wie das mit Daniel und den Frauen ist, davon erzählt dieser sympathische Roman, dem es auf wunderbare Weise gelingt, die Balance zwischen Mitgefühl und Unterhaltung zu halten und den Leser gleichermaßen zu amüsieren und zu bewegen. Steve Martin erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive seines Protagonisten, was dem Leser nicht nur außergewöhnliche Inneneinsichten eines besonderen Menschen beschert, sondern ihn ihm auch sehr viel näher bringt als es eine andere Erzählform hätte tun können. Die Geschichte selbst holpert ein bisschen vor sich hin und das Ende hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen, aber dennoch war ich erfreut, seine Bekanntschaft zu machen, denn Daniel Pecan Cambridge hat mir einige vergnügliche Lesestunden beschert. |
| Weitere Bücher von Steve Martin: |
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