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Die wilde Geschichte vom Wassertrinker von John Irving
| Kurzbeschreibung: |
"Ihr Gynäkologe hat ihn mir empfohlen. Wie könnte es anders sein: Der beste Urologe in New York ist ein Franzose..."
Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual. Der Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags. Dies ist die Geschichte des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, eines Schlawiners und Schwindlers, eines Nichtstuers voller Charme und guter Vorsätze. |
| Rezension: |
| Die Geschichte von Fred "Bogus" Trumper ist tatsächlich wild, haarsträubend, bittersüß und tragikomisch. Der ewige Doktorand muss sich nämlich gleich mit einer ganzen Reihe von Problemen herumschlagen und dass er mit seiner Dissertation, der Übersetzung einer epochalen Sage aus dem Altniedernordischen (!) nicht weiterkommt, ist dabei eigentlich eines der kleineren. Abwechselnd in Ich-Form und in der dritten Person und in nicht-chronologischer Reihenfolge erzählt, nimmt der Leser an den alltäglichen und an den skurrilen Erlebnissen des sympathischen Antihelden teil, die ebenso hanebüchen wie fesselnd sind und dem Leser immer wieder ein breites Schmunzeln entlocken. Dazu tragen nicht zuletzt auch all die liebevoll ausgestalteten Nebencharaktere bei, die ihren ganz persönlichen Anteil an Trumpers Schicksal haben und sein Leben nachhaltig beeinflussen. Eine warmherzig-verschrobene Geschichte über die Tücken des Lebens, den Zauber der Freundschaft, das Glück, das erhebende Gefühl etwas Angefangenes zu beenden und natürlich last but not least das bislang zu Unrecht in Vergessenheit geratene Epos "Akthelt und Gunnel"! |
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